Kurkuma gegen Alzheimer

Kurkuma gehört zu den Gewürzen, die sich vor allem in der indischen Küche wiederfinden. Dort werden sie nicht nur als ein wichtiges Element bei Speisen integriert, sondern auch als Heilpflanze verwendet. Obwohl die heilende Wirkung in Deutschland bisher weitgehend unbekannt ist, haben zahlreiche Forschungen ergeben, dass das Gewürz bei einer Reihe von Erkrankungen positive Effekte erzielt. So kann Kurkuma Krankheiten zum einen vorbeugen und zum anderen abmildern. Neben Krebs und einer Stärkung des allgemeinen Immunsystems gehört ebenfalls die Therapie bei Alzheimer zum Wirkungsspektrum der gelben Knolle, welche zu den Ingwer-Gewächsen gehört. Die wurzelartige Pflanze kann frisch oder als Gewürzpulver verzehrt werden, um die heilenden Eigenschaften zu nutzen.

Wie entsteht Alzheimer

Zur Entwicklung von Alzheimer existieren verschiedene Theorien und Studien, die immer wieder von neuen Untersuchungen belegt oder widerlegt werden. Lange Zeit hat sich die Annahme gehalten, dass sich über die Jahre Ansammlungen im Gehirn ablagern. Diese werden als Plaque bezeichnet und sind dazu in der Lage, die kognitive Leistung der betroffenen Person allmählich zu verschlechtern. Bei den Ablagerungen handelt es sich um Eiweiße, die sich zwischen den Nervenzellen im Hirn absetzen und dort Schaden anrichten. Das Beta-Amyloid-Peptid besteht aus ungefähr 38 bis 43 Aminosäuren. Bei einer solch langen Kette kann das Verkleben nicht ausgeschlossen werden. Aminosäuren stellen die Grundbausteine von Proteinen dar. Länge und Sequenz bestimmen dabei die Funktion des entstehenden Eiweißes. Mit dem weiteren Verlauf der Erkrankung kommt es zum Nachlassen geistiger Fähigkeiten. Grund ist der Untergang von Nervenzellen. Im Endstadium können etwa ein Fünftel der Zellen ihre Funktion verlieren und somit zu den klassischen Symptomen des Alzheimers führen. Weltweit sind etwa 24 Millionen Menschen von der Krankheit betroffen.

Warum hilft Kurkuma gegen Alzheimer?

Grundlage für die Aussagen über die heilenden Kräfte bezüglich des Alzheimers sind unterschiedliche Fallstudien, wie zum Beispiel die des Chefarztes der japanischen Klinik "Kariya Toyota General Hospital". Dieser untersuchte drei betroffene Personen und konnte nach einer einjährigen Behandlung feststellen, dass vor allem die emotionalen Störungen (verminderte kognitive Leistung, Verhaltensauffälligkeiten, Reizbarkeit, Erregbarkeit, Angstzustände, Apathie) nach der regelmäßigen Einnahme von Kurkuma gelindert werden konnten. Während eine Person eine erhöhte Punktzahl bei dem Test zur Demenzerkrankung erhielt, gelang es den anderen beiden sogar, Angehörige zu erkennen. Abseits dieser Fallstudie existieren weitere Untersuchungen, welche die Ergebnisse unterstreichen. So hat sich beispielsweise gezeigt, dass die antioxidative, entzündungshemmende und entgiftende Eigenschaft des Inhaltsstoffs Curcumin die Leistung des Gedächtnisses bei bestehender Demenz steigern kann. Curcumin ist dafür verantwortlich, dass die Vernichtung von Nervenzellen nur verlangsamt stattfindet und sich eine reduzierte Anzahl an beta-amyloiden Plaques im Gehirn ansammelt.

Die Ablagerungen von Plaque beeinträchtigen maßgeblich die Gedächtnisleistungen der Betroffenen. Je weniger Aminosäure- Ketten sich im Bereich des Gehirns anheften, desto besser bleibt die Leistungsfähigkeit der Alzheimer-Patienten erhalten. Kurkuma trägt hier einen Teil dazu bei, indem es die Ansammlungen von Plaque reduziert.

Kurkuma wirkt antioxidativ. Damit kann es der Entwicklung von oxidativem Stress und freien Radikalen entgegentreten. Freie Radikale sind Moleküle, denen ein Elektron fehlt und die körpereigene Substanzen angreifen. Während eines solchen Angriffs kommt es zu einer Oxidierung der betroffenen Zellen. Auf diese Weise werden unter anderem Zellmembrane und Zellkerne beschädigt. Das Gehirn ist aufgrund des erhöhten Sauerstoffbedarfes besonders anfällig für oxidativen Stress. Die so entstehenden freien Radikale sind mit für die Entwicklung von Ablagerungen verantwortlich. Antioxidantien wie Kurkuma sind dazu in der Lage, oxidative Prozesse zu verhindern. Damit reduziert sich der Spiegel an freien Radikalen und es wird weniger Plaque gebildet. Dies trägt insgesamt zu einer Verlangsamung des Krankheitsfortschrittes bei Alzheimerpatienten bei.

Haben die Gehirnzellen bereits Schäden erlitten, kann Kurkuma die neuralen Stammzellen zur Selbstreparatur anregen. Studien haben gezeigt, dass das Wachstum der neuralen Stammzellen bis zu 80 Prozent steigen kann. Kurkuma kann zum einen eine bereits bestehende Alzheimerkrankheit lindern oder zumindest verlangsamen. Zum anderen wirkt es präventiv gegen die Ablagerung von Eiweißen. Die Leistungsfähigkeit der Zellen bleibt so länger erhalten.

Darüber hinaus trägt die verminderte Entstehung von Mikroglia zu einer Erhöhung der Leistungsfähigkeit des Hirns bei. Curcumin ist nicht nur dazu in der Lage, den Abbau von Neuronen zu hemmen, es stimuliert ebenfalls den Aufbau von Nervenzellen. Durch seine antioxidativen Eigenschaften vermeidet es unter Umständen Oxidationsprozesse. Eiweißablagerungen können somit präventiv behandelt oder in ihrer Intensität gesenkt werden. Die teilweise Auflösung von Eiweißablagerungen führt zu einem besseren Informationsfluss zwischen den Nerven, wodurch Funktionseinschränkungen eine Milderung erfahren. Ausschlaggebend für die heilenden Fähigkeiten ist die Beschaffenheit des Curcumins. Im Gegensatz zu anderen Molekülen gelingt es ihm, die Blut-Hirnschranke zu überwinden. So ist es ihm möglich, seine schützenden Wirkungen in den Nervenzellen des Gehirns zu entfalten und dieses vor freien Radikalen zu bewahren.

Kurkuma Produkt

Fazit: Mit Kurkuma besser gegen Alzheimer

Kurkuma ist nicht nur in der Küche vielfältig. Seine heilenden Eigenschaften gewähren sich im Kampf gegen zahlreiche Krankheiten. Es kann zwar nicht als Wunderheilmittel gegen Alzheimer gesehen werden, jedoch zu einer Verbesserung der Symptome und dem Hinauszögern des Prozesses führen. Selbst bei hohe Dosen sind selten Nebenwirkungen zu erwarten. Für einen medizinischen Nutzen empfiehlt sich der Konsum von etwa ½ bis 1 Teelöffel täglich. Dieser kann zum Beispiel in Saucen eingerührt werden und somit einen nützlichen Beitrag in der Alzheimerbehandlung leisten.

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