Nebenwirkungen von Kurkuma

Die Gelbwurz, Kurkuma, ist nicht nur ein schmackhaftes Gewürz, sondern auch eine Heilpflanze mit vielen gesundheitsfördernden Eigenschaften. Zur Verwendung in der Naturheilmedizin wird der getrocknete Wurzelstock verwendet. Wenn bei der innerlichen Anwendung zu Heilzwecken Herstellervorgaben beachtet und eine Überdosierung vermieden werden, gilt die Anwendung von Kurkuma als sehr sicher und einfach. Bei bestimmungsgemäßen Gebrauch ist in der Regel also weder mit Risiken, Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen zu rechnen.

Mögliche Nebenwirkungen von Kurkuma

Der arzneiliche Hauptwirkstoff in der Kurkumapflanze ist das Curcumin, welches auch für die schöne satte gelbe Farbe verantwortlich zeichnet. Herausragend in der Heilwirkung von Kurkuma ist die Leberschutzwirkung, die allgemeine Schutzwirkung auf die Körperzellen gegen Entartung sowie anti-entzündliche Eigenschaften, die der Gefäßgesundheit zugute kommen. Nebenwirkungen werden vereinzelt insbesondere dann geschildert, wenn Kurkuma über einen längeren Zeitraum und in einer zu hohen Dosierung angewendet wird. Wer solche Nebenwirkungen bei sich feststellt, sollte entweder die Dosis reduzieren oder eine Einnahmepause von mehreren Wochen einlegen. Die Nebenwirkungen sollten dann nach kürzester Zeit wieder verschwinden. Die häufigsten im Zusammenhang mit einer Einnahme von Kurkuma beschriebenen Nebenwirkungen betreffen den Magen-Darm-Trakt. Besonders Menschen mit empfindlichen Schleimhäuten des Magen-Darm-Traktes können unter der Einnahme von Gelbwurz zu Durchfällen, leichten Bauchkrämpfen oder Magenbeschwerden neigen.

Wer unter schweren Lebererkrankungen, beispielsweise unter einer akuten Leberentzündung, einer Entzündung der Gallenblase oder unter Gallensteinen leidet, sollte Kurkuma als Gewürz oder als Nahrungsergänzungsmittel in zu hoher Dosierung vorübergehend nicht anwenden. Bislang fehlen auch noch ausreichende Erkenntnisse über die Anwendung von Kurkuma bei Kleinkindern, bei Schwangeren oder in der Stillzeit. Um das Risiko von Nebenwirkungen bei diesem Personenkreis auszuschließen, sollte die Verabreichung von Kurkuma als Gewürz oder zur Nahrungsergänzung unterbleiben. Es ist immer empfehlenswert, vor der erstmaligen Einnahme eines curcuminhaltigen Nahrungsergänzungsmittels einen Arzt zu konsultieren. Denn therapeutisch wirksames Kurkuma zur Nahrungsergänzung enthält weit höhere Wirkstoffgehalte, als wenn Kurkuma nur in der Küche zum Würzen von Speisen verwendet wird. Von einer Überdosierung mit Kurkuma Extrakt wird dann gesprochen, wenn die täglich zugeführte Menge zwischen 8-12 g beträgt. Auch bei stoffwechselgesunden Personen kann diese Überdosierung zur mittelschweren Reizungen der Magenschleimhaut führen.

Auch Menschen mit akuter Magenschleimhautentzündung, Gastritis, oder Magengeschwüren sollten Kurkuma sehr vorsichtig anwenden. Eine besondere und sehr seltene Art der Nebenwirkung wurde bei Patienten mit thrombozytopenischer Purpura, TTP, beobachtet. Menschen mit dieser seltenen Erkrankung des blutbildenden Systems sollten Kurkuma weder als Gewürz noch als Nahrungsergänzung anwenden, da es unter Umständen zu lebensbedrohlichen Nebenwirkungen kommen kann. Wechselwirkungen können bei der gleichzeitigen Einnahme von curcuminhaltigen Nahrungsergänzungsmittel und Medikamenten auftreten, welche die Blutgerinnung hemmen. Patienten, die solche Antikoagulantien einnehmen müssen, sollten vor der zusätzlichen Einnahme von Kurkuma ihren Arzt befragen.

Fazit: Kurkuma ist trotz Nebenwirkungen empfehlenswert

Kurkuma ist insgesamt trotz möglicher Nebenwirkungen eine hochwirksame Naturarznei mit großem Heilpotenzial bei ausgezeichneter Verträglichkeit. Nebenwirkungen treten, wenn überhaupt, nur sehr selten und bei Überdosierung auf. Eine zu hohe Dosierung ist jedoch überhaupt nicht erforderlich, um von den heilkräftigen Wirkungen zu profitieren. Viel wichtiger als eine zu hohe Dosierung ist die Stetigkeit und Langfristigkeit bei der Einnahme.

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